Newsletter 2012/01

  • PDF
  • Drucken
  • E-Mail

Bundesnachrichtendienst Januar 2012

Liebe LHGlerinnen, liebe LHGler,

heute übersenden wir Euch den ersten vierwöchentlichen Bundesnachrichtendienst des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen in diesem Jahr. Wir hoffen Ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen und wünschen Euch eine interessante Neujahrslektüre.

1. Nicht mehr lange hin - BMV rückt näher

2. BuVo 2012 - Kandidatinnen & Kandidaten stellen sich vor

3. Regionalkonferenzen - Hamburg abgesagt, Bonn kommt

4. Deutschlandstipendium - Fachgespräch der FDP Bundestagsfraktion

5. Stellenausschreibung - Neue Geschäftsstellenkraft gesucht

6. LHG beim Studentenwerk - Sven Hilgers im Kuratorium

7. Neues aus Landesverbänden, Gruppen & der weiten Welt

  • Hessen: Landesmitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
  • Düsseldorf: Neuer Vorstand gewählt

8. Zwischenruf aus dem Norden: Wenn Ideologie Leistung behindert

9. Termine – Save the Dates

Viele Grüße,
Euer Bundesvorstand

P.S. Falls Du diesen Newsletter nicht direkt bekommst, kannst Du Dich hier auf unserem Gruppenverteiler eintragen, durch den Du alle Infos des Bundesverbandes immer direkt erhältst.

 

 

1. Nicht mehr lange hin - BMV rückt näher

Endspurt: Noch zwei Tage lang könnt Ihr Euch zur Bundesmitgliederversammlung vom 27. bis 29. Januar 2012 in Darmstadt anmelden und Anträge einreichen. Mit Vorstandswahlen, der Debatte über ein neues Grundsatzprogramm, zahlreichen weiteren Anträgen sowie einer Brauereibesichtigung am Samstagabend wartet ein interessantes Wochenende auf Euch. Also jetzt schnell anmelden!
Antrags- und Anmeldeschluss ist der 12. Januar 2012 23:59 Uhr.

Bei allen Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an unseren stellvertretenden Vorsitzenden für Organisation, Michael ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), wenden

Alle Infos und die Anmeldung findet Ihr hier.
Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für den nächsten BuVo unten und das Antragsbuch wird Euch in etwa einer Woche per E-Mail zugehen.

zurück zum Anfang

2. BuVo 2012 - Kandidatinnen & Kandidaten stellen sich vor

Im vergangenen Newsletter haben wir dazu aufgerufen, Eure Kandidatenvorstellung für den nächsten Bundesvorstand an uns zu schicken, um allen die Möglichkeit zu geben, sich zentral vorzustellen.
Hierauf haben wir eine Teambewerbung mit Josephine Dietzsch von der HU Berlin als Kandidatin für das Amt der Bundesvorsitzenden erhalten. Hier findet Ihr die Vorstellung von ihr und alle Informationen zu ihrem Team.

zurück zum Anfang

3. Regionalkonferenzen - Hamburg abgesagt, Bonn kommt

Hamburg
Wegen mangelnder Teilnehmerzahl musste die Regionalkonferenz „Nord" leider abgesagt werden. Es haben sich nur aus dem Raum Hamburg Interessenten gemeldet, sodass zum einen der Gedanke einer Regionalkonferenz konterkariert worden wäre und zum anderen der Ablauf einer großen Veranstaltung mit wenigen Teilnehmern so auch nicht hätte stattfinden können. Daher hat sich der Bundesvorstand dazu entschlossen, diese Veranstaltung schweren Herzens abzusagen. Unser Dank geht an die Vertreter von LHG, VLA und FNF, die sich interessiert gezeigt hatten, nun aber verständnisvoll die Absage der Regionalkonferenz akzeptieren.

Bonn
Mit einem an die Anmeldezahl angepassten Konzept der Regionalkonferenz wird am 14. Januar die Regionalkonferenz „West" in Bonn starten. Während sich die Rahmendaten nicht ändern (Uhrzeit und Tagungsort) wird in etwas kleinerer Runde der Fokus auf die interaktive Diskussion zum Thema „Freier Masterzugang: Der Übergang vom Bachelor zum Master" gelegt. Daran anschließend werden Vertreter des VLA-Präsidiums zusammen mit den Teilnehmern des LHG über die stärkere Verknüpfung der beiden akademischen Vorfeldorganisationen sprechen. Ausklingen wird der Abend in einem Wirtshaus in der Bonner Innenstadt.

Spätentschlossene haben noch die Möglichkeit, eine verbindliche Anmeldungen an Benno Schulz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zu schicken.

zurück zum Anfang

4. Deutschlandstipendium - Fachgespräch der FDP Bundestagsfraktion

Hiermit möchten wir insbesondere die Berliner und Brandenburger Gruppen, als auch alle aktiven LHGler und LHGlerinnen, die eventuell gerade in Berlin weilen, nochmal auf ein öffentliches Fachgespräch der FDP-Bundestagsfraktion am 25. Januar 2012 hinweisen. Dieses wird sich mit dem Deutschlandstipendium und einer erster Bilanzziehung beschäftigen. Der LHG wird, vertreten durch Kristina, auch als Gesprächspartner in dieser Runde teilnehmen.

Da die Veranstaltung im Reichstagsgebäude stattfinden wird, müsst Ihr Euch bis zum 20.01.2012 bei der Bundestagsfraktion dafür anmelden. Alle weiteren Informationen findet Ihr hier.

zurück zum Anfang

5. Stellenausschreibung - Neue Geschäftsstellenkraft gesucht

Mit Josephines Kandidatur für den Bundesvorsitz müssen wir uns, gemeinsam mit dem VLA, eine neue Geschäftsstellenkraft für die Bundesgeschäftsstelle suchen. Daher findet ihr hier die aktuelle Stellenausschreibung. Die Stelle umfasst vierzig Monatsstunden (10h/Woche), ist mit 400 Euro vergütet und vorerst auf ein Jahr befristet. Arbeitsbeginn wäre der 15.02.2012. Über Bewerbungen und auch Weiterleitungen Eurerseits an geeignete Personen in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis würden wir uns sehr freuen! Bewerbungsfrist ist der 31. Januar 2012. Bei Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an Kristina ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) wenden

zurück zum Anfang

6. LHG beim Studentenwerk - Sven Hilgers im Kuratorium

Nachdem Kai Kreisköther den LHG in den vergangen zwei Jahren im Kuratorium des Deutschen Studentenwerkes würdig vertreten hat, wurde vom Bundesvorstand unser Pressesprecher Sven Hilgers als sein Nachfolger benannt. Das Kuratorium unterstützt und fördert das Deutsche Studentenwerk bei der Erfüllung seiner Aufgaben und wirbt in der Öffentlichkeit für seine Ziele. Gleichzeitig dient das Gremium aber auch als Forum, um über die Ausrichtung des Studentenwerkes zu diskutieren. Dabei haben wir die Möglichkeit unsere durchaus kritischen und reformoptimistischen Ansätze anzubringen. Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind beispielsweise die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, die Bundesministerin für Bildung und Forschung oder der Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder. Die großen Studierendenverbände entsenden jeweils einen Vertreter in das Kuratorium des Studentenwerkes. Mehr Informationen zum Deutschen Studentenwerk findet Ihr hier und außerdem verweisen wir gerne auf unseren Beschluss zur Reformierung der Studentenwerke.

zurück zum Anfang

7. Neues aus Landesverbänden, Gruppen & der weiten Welt

  • Hessen: Landesmitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Die liberalen Hochschulgruppen in Hessen haben im Rahmen ihrer halbjährigen Landesmitgliederversammlung Mitte Dezember in Frankfurt einen neuen Landesvorstand gewählt. Angeführt wird das neue Team von dem Gießener Studenten Stephan Dehler, der sich besonders für eine ausreichende und stabile Finanzierung der hessischen Hochschulen einsetzten möchte.
Im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim trafen sich die Mitglieder der hessischen LHGs und wählten neben Dehler die drei stellvertretenden Landesvorsitzenden Svenja Hahn (Gießen) für die Öffentlichkeitsarbeit, Jonas Kuropka (Frankfurt) für Programmatik, sowie die Frankfurter Studentin Nadine Rückeshäuser, zuständig für die organisatorischen Belange des Landesverbandes. Ergänzt wird das neue Team durch den Landesschatzmeister Benjamin Oelte aus Marburg und Benjamin Schäfer aus Gießen als Beisitzer.
Zur Arbeit des neuen Vorstands gab Dehler an, die Stimme der LHGs innerhalb des hochschulpolitischen Diskurses in Hessen weiter ausbauen zu wollen: "Ich begreife Universität nicht nur als einen Ort zum Lernen, sondern auch als einen Lebensraum. Dieser Prämisse muss gute Hochschulpolitik gerecht werden. Starre Stundenpläne und unnötiger Noten-und Lerndruck behindern ein erfolgreiches Studium, dieses muss nach den individuellen Bedürfnissen gestaltet werden können, auch um hohe Abbrecherquoten zu vermeiden."
Dehler bedankte sich abschließend besonders für den Einsatz seines Amtsvorgängers Tobias Courtial aus Frankfurt, der das letzte noch aktive Gründungsmitglied des Landesverbandes gewesen ist.

  • Düsseldorf: Neuer Vorstand gewählt

„Es ist denke ich keine Übertreibung zu behaupten, dass wir für das nächste Jahr mit einem sehr dynamischen und engagierten Team aufgestellt sind. ", so Joshua Hruzik, kurz nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Liberalen Hochschulgruppe Düsseldorf.
Auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung im Restaurant Campus Vita der Universität Düsseldorf hat die LHG am 13.12.2011 einen neuen Vorstand gewählt. Mit den anwesenden Gästen aus dem Landesverband der LHG wurde intensiv und kontrovers über die aktuelle Hochschulpolitik in Düsseldorf diskutiert.
Als neuer Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Düsseldorf wurde der Geschichts- und Politikstudent Joshua Hruzik mit großer Mehrheit ins Amt gewählt. Der bisherige Vorsitzende John Witulski trat aus persönlichen Gründen nicht mehr an. Unterstützung erhält Hruzik von seinem Stellvertreter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit David Pogatzki und dem zweiten Stellvertreter Moritz Asbrand, zuständig für die Finanzverwaltung. Der Vorstand wird komplettiert durch den für Rechtsfragen zuständigen Beisitzer Julis Hagen und den ehemaligen Vorsitzenden John Witulski, als Vertreter der LHG im Studierendenparlament.
„Ich sehe mit viel Zuversicht in die Zukunft, weil ich weiß was wir mit einem so guten Team und unserer großen Basis erreichen können. Nur unsere Politik wird auf Dauer die Belastung der Studenten gering halten und für eine angemessene Studentenvertretung sorgen. Die Aufgaben, die vor uns liegen, werden schwer und unwegsam sein. Nachdemwir uns seit der letzten SP-Wahl in der Opposition befinden, müssen wir auch konsequent für das eintreten, für was wir im Wahlkampf geworben haben. Wir haben nun die große Chance unser liberales Profil zu zeigen und für Ausgabendisziplin im Parlament zu kämpfen. Schließlich möchte ich mich ganz besonders bei unserem bisherigen Vorsitzenden John Witulski bedanken, welcher unter großen Anstrengungen die Liberale Hochschulgruppe sicher aus einer schwierigen Zeit herausgeführt hat.", erklärt Joschua Hruzik.

zurück zum Anfang

8. Zwischenruf aus dem Norden: Wenn Ideologie Leistung behindert

Zur Umsetzung des Deutschlandstipendiums
von Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Hamburg

In den letzten Tagen gab es einiges über das Deutschlandstipendium zu hören. 7 Millionen ungenutzte Mittel fließen zurück in den Bundeshaushalt, die Umsetzung stockt und vielerorts wurde mit der Einführung des Stipendiensystems nicht einmal begonnen, weil entweder persönliche Abneigungen der Entscheidungsträger der Umsetzung im Wege stehen oder ineffiziente Verwaltungsapparate mit der Aufgabe schlicht überfordert sind.

Nun hört man an den Hochschulen erleichtertes Aufatmen - dieses ungerechte System der Spitzenförderung sei zu Recht in der Bredouille, man hätte gleich die gesamten Mittel ins BAföG stecken sollen und außerdem seien die Geschehnisse um das Deutschlandstipendium ja sowieso nur wieder ein Beweis für das Scheitern der schwarz-gelben Bundesregierung.

Was mich an diesem Proteststurm am meisten ärgert, ist die Abneigung von Förderung einzelner Personen, die sich - auf welche Weise auch immer- um diese Förderung verdient gemacht haben. Dabei fördert das Deutschlandstipendium nicht einmal explizit Spitzendleistung, sondern berücksichtigt auch noch ehrenamtliches Engagement, besondere Bedürftigkeit oder jedes beliebige andere Kriterium, welches die Donatoren gemeinsam mit den Hochschulen ersinnen.

Aber allein die privaten Spender: die Abhängigkeit von der Wirtschaft und „wohlhabenden" Personen sei ja bloß ein weiterer Schritt zur endgültigen Aufgabe der Staatssouveränität zugunsten des Heuschrecken-raubtier-turbo-neo-banken-kapitalismus.

Wieso ist es so schwer zu begreifen, dass sich Spitzenförderung und Breitenförderung nicht ausschließen? Warum verstehen die Kritiker nicht, dass das Deutschlandstipendium nicht (nur) Leistung fördert, sondern auch nach anderen Kriterien vergeben wird? Warum ist Geld schlecht, wenn es nicht vom Staat kommt? Und wieso ist es so verpönt, für individuelle Leistungen und Anstrengungen belohnt zu werden?

Manchmal habe ich das Gefühl, es ist blanke Angst, die aus den kritisierenden Studenten spricht. Wenn wir tatsächlich in eine Lage kommen, in der Leistung von der Gesellschaft gewürdigt wird, wird Faulheit und Inkonsequenz aufgedeckt und das schöne Leben ist vielleicht nicht mehr ganz so schön.

Wir müssen daher gerade jetzt für ein Gelingen des Deutschlandstipendiums kämpfen. Nicht nur, damit tausenden Studierenden in allen möglichen finanziellen Lagen geholfen wird, sondern auch, um ein Zeichen zu setzen für Engagement, Leistung und persönliche Anstrengung sowie gegen Ideologie, Staatshörigkeit und Unselbstständigkeit. Dies sind in meinen Augen lohnenswerte Ziele.

zurück zum Anfang

9. Termine – Save the Dates

  • 14. Januar 2012
    LHG Regionalkonferenzen
    Orte: Bonn
    Die Einladung und Anmeldung gibt es hier auf unserer Homepage.
  • 27. - 29. Januar 2012
    Bundesmitgliederversammlung und Kongress

    Ort: Darmstadt
    Die Einladung und Anmeldung gibt es hier auf unserer Homepage.
  • 22. - 24. Juni 2012
    Bundesmitgliederversammlung und 25. Jubiläum des LHG
    Ort: wird noch bekanntgegeben
    Weitere Informationen folgen in Kürze.

zurück zum Anfang

 

Aktuelle Termine

Keine Termine

Folge uns bei Twitter

Unsere Kampagne

LHG-Postkarten

Mitgliedsgruppen

karte_klein

logoelsn1
fnst-stipendien2