[Bundesvorstands-PM] Gestern ist in Köln die 44. ordentliche Bundes-mitgliederversammlung des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen zu Ende gegangen. Der Bundes-vorsitzende, Johannes KNEWITZ, zieht insgesamt ein überaus positives Fazit: „Wir hatten eine sehr erfolgreiche BMV mit guten Debatten! Neben umfassenden Änderungen an Satzung und Geschäftsordnung, die an die gewachsenen Verbandstrukturen angepasst wurden, standen Anträge zur Geschlechtergerechtigkeit, den steuerlichen Abzugs-möglichkeiten von Bildungskosten und der Reform des deutschen Akkreditierungssystems auf dem Programm. In der Diskussion! Insbesondere haben wir auch nochmal unter-strichen, dass eine grundlegende Reform der Studien-finanzierung in Deutschland absolute Prioriät hat. Das Nationale Stipendienprogramm kann dabei ein gelungener Anfang sein!“
Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) ist von der Ablehnung des Stipendienprogrammes im Finanzausschuss des Bundesrates schwer enttäuscht. Der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes Knewitz, dazu: „Es ist mir absolut unverständlich, wie die Bundesländer eine solch wichtige Säule der Studienfinanzierung ablehnen können. Stattdessen beweisen sie erneut ihr mangelndes Verantwortungsgefühl im Bereich der Bildungs- und Hochschulpolitik.“
Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) fordert die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) und insbesondere Bundesgesundheitsminister Rösler auf, ihre pauschale Ablehnung eines Bachelors für das Medizinstudium zu revidieren. Der Bundesvorsitzende, Johannes KNEWITZ, regt an: "Eine derartige Umgestaltung könnte man als Chance sehen, die Ärzteausbildung zu modernisieren, den Bedarf an Arbeitskräften mit medizinischer Vorbildung außerhalb der Kernbereiche besser und günstiger decken und gleichzeitig differenziertere Angebote im Gesundheitswesen zulassen." Das Angebot, nach sechs oder acht Semestern einen ersten medizinischen Abschluss erlangen zu können, birgt noch nicht den Zwang, dass diese alle Aufgaben eines approbierten Arztes erfüllen müssen. Eine kreative Studienganggestaltung könnte sogar dafür sorgen, dass der im Medizinstudium extrem hohe Mittelaufwand treffsicherer und effizienter verwandt werden kann. Seite 1 von 12
| 09. Sep 10 - 11. Sep 10 Civil Forum, LHG, FNF Seminar, Minsk |
| 24. Sep 10 - 26. Sep 10 Youth MRF, LHG Seminar, Varna |
| 04. Nov 10 - 07. Nov 10 Civil Forum, LHG Seminar, Berlin |
