Pressemitteilungen Bundesverband

Bafög Ablehnung ist bildungspolitischer Sündenfall

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[Bundesvorstands-PM] Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) kritisiert die Überweisung der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Erhöhung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz in den Vermittlungsausschuss scharf. Der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes KNEWITZ, sagte dazu: "Ganz offensichtlich haben die Bundesländer sich davon verabschiedet, eine wesentliche Rolle in der deutschen Studienfinanzierung zu übernehmen. Eine kurzfristige Erhöhung und eine mittelfristige Reform des Bafög hin zur Elternunabhängigkeit sind wesentliche Faktoren für die Zukunftsfähigkeit des Hochschulstandorts Deutschland! Man kann nicht bei jeder Gelegenheit nach sozialen Wohltaten für alle und jeden schreien und dann von Studenten verlangen, dass sie sich von Brot und Wasser ernähren! Das ist schlicht bildungsfeindlich und hat mit Chancengerechtigkeit nichts zu tun.“

Die Annahme des Stipendienprogramms, die durch die 100% Bundesfinanzierung möglich geworden ist, sei dagegen zu begrüßen, so KNEWITZ. Beide Projekte könne man aber nicht isoliert betrachten, politisch gehören sie zusammen.
 

Bundesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen in Köln zu Ende gegangen

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koeln1[Bundesvorstands-PM] Gestern ist in Köln die 44. ordentliche Bundes-mitgliederversammlung des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen zu Ende gegangen. Der Bundes-vorsitzende, Johannes KNEWITZ, zieht insgesamt ein überaus positives Fazit: „Wir hatten eine sehr erfolgreiche BMV mit guten Debatten! Neben umfassenden Änderungen an Satzung und Geschäftsordnung, die an die gewachsenen Verbandstrukturen angepasst wurden, standen Anträge zur Geschlechtergerechtigkeit, den steuerlichen Abzugs-möglichkeiten von Bildungskosten und der Reform des deutschen Akkreditierungssystems auf dem Programm. In der Diskussion! Insbesondere  haben wir auch nochmal unter-strichen, dass eine grundlegende Reform der Studien-finanzierung in Deutschland absolute Prioriät hat. Das Nationale Stipendienprogramm kann dabei ein gelungener Anfang sein!“

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Ablehnung des Stipendienprogrammes ist Enttäuschung für Studierende

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[Bundesvorstands-PM]buecher Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) ist von der Ablehnung des Stipendienprogrammes im Finanzausschuss des Bundesrates schwer enttäuscht. Der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes Knewitz, dazu: „Es ist mir absolut unverständlich, wie die Bundesländer eine solch wichtige Säule der Studienfinanzierung ablehnen können. Stattdessen beweisen sie erneut ihr mangelndes Verantwortungsgefühl im Bereich der Bildungs- und Hochschulpolitik.“

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LHG warnt vor Neuauflage des Bildungsstreiks

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[Bundesvorstands-PM] Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) lehnt die diesjährige Neuauflage des bundesweiten Bildungsstreiks ab und fordert alle hochschulpolitischen Akteure auf, dem gleichzutun. Die Initiative ist weder demokratisch legitimiert, noch packt sie die wesentlichen Probleme in der deutschen Hochschullandschaft an der richtigen Stelle an.

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Liberale Hochschulgruppen warnen vor pauschaler Ablehnung des Medizin-Bachelors

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[Bundesvorstands-PM] bachelorDer Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) fordert die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) und insbesondere Bundesgesundheitsminister Rösler auf, ihre pauschale Ablehnung eines Bachelors für das Medizinstudium zu revidieren. Der Bundesvorsitzende, Johannes KNEWITZ, regt an: "Eine derartige Umgestaltung könnte man als Chance sehen, die Ärzteausbildung zu modernisieren, den Bedarf an Arbeitskräften mit medizinischer Vorbildung außerhalb der Kernbereiche besser und günstiger decken und gleichzeitig differenziertere Angebote im Gesundheitswesen zulassen." Das Angebot, nach sechs oder acht Semestern einen ersten medizinischen Abschluss erlangen zu können, birgt noch nicht den Zwang, dass diese alle Aufgaben eines approbierten Arztes erfüllen müssen. Eine kreative Studienganggestaltung könnte sogar dafür sorgen, dass der im Medizinstudium extrem hohe Mittelaufwand treffsicherer und effizienter verwandt werden kann.

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