[Bundesvorstands-PM] LHG fordert endlich Lösung für Zulassungschaos
Berlin. Zum öffentlichen Fachgespräch im Deutschen Bundestag zum "Sachstand der Einführung des Dialogorientierten Zulassungsverfahrens" erneuerte die Vorsitzende des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen, Kristina Kämpfer (21), ihre Forderung nach einer konzertierten Aktion: „Es darf nicht sein, dass erneut zahlreiche Studienplätze aufgrund von Softwareproblemen unbesetzt bleiben. Jährlich können rund 17.000 Studienplätze nicht beansprucht werden. Das sind sieben Prozent aller NC-Studienplätze. Die Stiftung für Hochschulzulassung muss jetzt gemeinsam mit den Softwareentwicklern und Hochschulen eine Lösung suchen. Mit einer konzertierten Aktion müssen die Verantwortlichen dafür Sorge tragen, dass die Studierenden im kommenden Wintersemester ein funktionierendes System zur Verfügung haben. Bildungsministerin Schavan muss das Thema jetzt zur Chefsache machen!“Gleichzeitig warnte die Studentin aber auch davor, das System vorzeitig für gescheitert zu erklären: „Mit ihrem ständigen Ruf nach einer Rückkehr zur obrigkeitsstaatlichen ZVS oder unrealistischen Forderungen nach einem sozialistischen Zulassungssystem gefährden bestimmte Politiker den Erfolg des Systems. Erwachsene Studierende brauchen keine Kinderlandverschickung, sondern ein effektives Studienplatzvergabesystem. Dem Erreichen dieses Zieles sollte die Politik keine Steine in den Weg legen, sondern Unterstützung bieten. Parteienpolitik darf nicht auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden.“
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Die Pressemitteilung als Download finden Sie hier.












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