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Nur Studiengebühren abschaffen reicht nicht

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[Bundesvorstands-PM] LHG kritisiert Hochschulfinanzierung in den Ländern

Berlin. Im Vorfeld des morgigen öffentlichen Fachgespräches zu „Studiengebühren und ihre Auswirkungen“ im Deutschen Bundestag kritisierte die Vorsitzende des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen, Kristina Kämpfer (21), die Abschaffungspraxis in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg: „So sehr mich die Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg freut, umso mehr besorgen mich die mangelnden Kompensationszahlungen. Mit der schleichenden Unterfinanzierung der Hochschulen bereiten die Landesregierungen den Nährboden für neue Studiengebührenexperimente. Dadurch schadet die Politik nicht nur den heutigen Studierenden und Lehrenden, sondern auch schon den nächsten Generationen. Die Länder müssen endlich Verantwortung für ihre Hochschulen übernehmen und ihre Entschuldung nicht auf dem Rücken der Studierenden betreiben.“



Zugleich betonte die Studentin aber auch ihre Ablehnung von Studiengebühren: „Als Liberale setzen wir uns für Chancengerechtigkeit ein. Studiengebühren haben das Potential, mögliche Studierende abzuhalten und verbauen so Chancen. Zusätzlich findet mithilfe der Einkommenssteuer bereits eine Ausgleichszahlung der späteren Akademiker und Akademikerinnen statt. Studiengebühren sind das falsche Instrument, um die Hochschulen zu finanzieren. Wir setzen uns für eine Reform der bisherigen Finanzierungsstrukturen ein. Dabei steht die Stärkung der Lehre im Mittelpunkt. Hochschulpolitik muss sich an den Interessen der Studierenden orientieren und darf nicht zu deren Lasten geschehen.“

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Die Pressemitteilung gibt es hier als PDF zum downloaden.

 

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