[Bundesvorstands-PM] LHG begrüßt Urteil des Verfassungsgerichts zur Professoren-Vergütung
Berlin. Die Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Josephine Dietzsch (22) zeigt sich erfreut über das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Dieses hatte die zu niedrige Besoldung von Professoren in Hessen für verfassungswidrig erklärt. „Dies ist ein positives Signal nicht nur für Professoren, sondern auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Vor allem aber könnte dies ein Ansatz zur Entwicklung einer echten leistungsbezogenen Vergütung des Hochschulpersonals sein.", so Dietzsch.
Der Hochschulstandort Deutschland gilt unter angehenden Akademikern als ein Markt mit problematischen Perspektiven. Dieses Problem ist auch Dietzsch bewusst: „Kurze Vertragslaufzeiten und eine schlechte Entlohnung für ein hohes Arbeitspensum machen die Planung einer Laufbahn in der Wissenschaft sehr schwierig. Auch eingefahrene Strukturen erschweren häufig einen erfolgreichen Berufseinstieg, oftmals gehen Stellen ‚unter der Hand' weg."
So erhofft sich der LHG, dass bei der nun anstehenden Reform der Professoren-Vergütung auch die Aussichten der Nachwuchswissenschaftler verbessert werden. Eine Aufstockung der Gehälter kann aber nur ein Teil eines Prozesses sein. Daher fordert Dietzsch: „Finanzielle Anreize auf der einen Seite und strukturelle Unterstützung der Universitäten auf der anderen Seite müssen gewähr-leistet werden, um die Attraktivität einer wissenschaftlichen Laufbahn zu steigern. Und dies ist dringend nötig, sonst werden die besten Köpfe lieber an die Universitäten anderer Länder mit besseren Chancen oder in die Wirtschaft gehen als an die deutschen Hochschulen. Das darf sich ein Land, dessen größtes Kapital die Bildung ist, nicht erlauben."
Die Pressemitteilung gibt es hier als PDF zum downloaden.












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