[Gruppen-PM] Vom 9. – 12. Dezember haben sich auf der ersten Deutsch-Belarussischen-Akademie Vertreter des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen (LHG) und seiner belarussischen Partnerorganisation Civil Forum in Berlin getroffen. Jeweils 15 Studierende aus Deutschland und Belarus waren zu Gast in der Bundeshauptstadt, um sich über studentische Selbstverwaltung und den Bolognaprozess auszutauschen.
Bei der Eröffnung betonte der Vorsitzende von Civil Forum Sergey Varankevich: „Dies ist ein historischer Moment für unsere Organisation. Die in den letzten Jahren gewachsene Partnerschaft zu den Liberalen Hochschulgruppen bedeutet für unsere Organisation eine großartige Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit einer Organisation zu fördern, die das gleiche europäische Gedankengut teilt." Daniel George, International Officer des Bundes-LHG ergänzte: „Für uns als LHG-Bundesverband ist es eine Verpflichtung, zur Stärkung einer Zivilgesellschaft in Belarus beizutragen und unsere Kommilitonen dabei zu unterstützen, für studentische Mitbestimmung als Mittel demokratischer Kultur und zur Vertretung der Interessen der jungen Generation einzutreten."
Bei dem Seminar wurden von Vertretern der Organisationen Vorträge zum Aufbau und deren Wirkungsmöglichkeiten an den Universitäten beider Länder vorgestellt. „Im Vergleich zu den Möglichkeiten in Belarus, leben wir in Bayern in einem Paradies für studentische Selbstverwaltung“, bemerkte Nicolas Thoma aus der Bamberger Delegation. Neben dem internen Austausch, hörten die Gäste des Seminares auch externe Vorträge wie vom Auswärtigen Amt, dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und anderer Organisationen. Höhepunkt des Seminars war die Podiumsdiskussion im Mosse-Palais am Potsdamer Platz, die in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der deutsch-belarussischen Gesellschaft über die am Sonntag, 19.12.2010 stattfindenden Präsidentschaftswahlen in Belarus stattfand.












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