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LHG Bayern e.V. auch zwischen den Jahren aktiv

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[LHG Bayern PM] Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Bayern e.V. gönnt sich keine Ruhe und traf sich kurz vor Neujahr in Bayreuth zur Landesvorstandssitzung. Neben vielen weiteren Tagesordnungspunkten standen vor allem Antragsberatungen auf dem Programm. Jeweils mit großer Zustimmung wurden die Anträge „Von Drachen und Tigern“, „Europäische Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach“ und „Exzellenz in der Forschung“ beschlossen.

Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Bayern e.V. gönnt sich keine Ruhe und traf sich kurz vor Neujahr in Bayreuth zur Landesvorstandssitzung. Neben vielen weiteren Tagesordnungspunkten standen vor allem Antragsberatungen auf dem Programm. Jeweils mit großer Zustimmung wurden die Anträge „Von Drachen und Tigern“, „Europäische Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach“ und „Exzellenz in der Forschung“ beschlossen. Im ersten Antrag begrüßt die LHG Bayern e.V. bisherige internationale Projekte und Kooperationen zwischen deutschen und ostasiatischen Universitäten, fordert jedoch gleichzeitig für die Zukunft eine noch stärkere Zusammenarbeit in diesem Bereich. Dass hierbei auch Aspekte der Wahrung von Menschenrechten nicht vernachlässigt werden dürfen ist für die LHG Bayern e.V. von essentieller Bedeutung. Mit dem zweiten Antrag unterstützt die LHG Bayern e.V. die Gründung der ersten Universität für Gehörlose in Europa. Diese soll in Bad Kreuznach entstehen und den vielen gehörlosen Bürgern Europas die Möglichkeit eines Hochschulstudiums eröffnen. Die LHG Bayern e.V. versteht die Errichtung einer Universität für Gehörlose als wichtigen Schritt Richtung Gleichberechtigung und fordert Bund und Länder, sowie die Europäische Union zur tatkräftigen und finanziellen Unterstützung auf. Der Antrag „Exzellenz in der Forschung“ begrüßt beschlossene Änderungen der Hochschulgesetze, um sogenannte Forschungsprofessuren zu errichten. Forschungsprofessuren haben es zum Ziel „herausragende Wissenschaftler, die keine reguläre Professur innehaben, an eine Hochschule in für die Hochschule strategisch relevanten Bereichen zu binden“. Da diese Stellen auch ad personam und nicht nur in regulären Berufungsverfahren besetzt werden können, stellen sie laut LHG Bayern e.V. keinen Aufbruch der Einheit aus Forschung und Lehre dar und entlasten Lehrende vor allem an Fachhochschulen mit ihrem anwendungsbezogenen Forschungsauftrag bei gleichzeitig hohem Lehrdeputat. Zusätzlich wird die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Forschung intensiviert.

Alle Anträge werden auf der Bundesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen von 21. bis 23.Januar in Mainz zur Beratung vorgelegt.

 

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