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Warum soll ich mich engagieren?

Deine Hochschule verändert Dich. Verändere auch Du Deine Hochschule.

An den Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland haben die Studenten oft wichtige Entscheidungskompetenzen. Von Land zu Land und von Hochschule zu Hochschule verschieden gibt es Studentenparlamente, Studentenräte, ASten und Konvente, außerdem Senate, Fachbereichs- und Fakultätsräte, Ausschüsse und Kommissionen sowie zahlreiche informelle Möglichkeiten, etwas zu verändern. 

Dabei geht es etwa um die Verwendung von Studienbeiträgen, die Berufung neuer Professoren und die Erarbeitung oder Änderung von Studienordnungen sowie die Reichweite des Semestertickets, Arbeitsplätze in der Bibliothek, das Essen in der Mensa und vieles mehr.

Die Liberalen Hochschulgruppen leisten aber auch einen wichtigen Beitrag zur studentischen Kultur. Sie veranstalten politische Veranstaltungen und Grillfeste, informieren in der Presse und sind Ansprechpartner für Kommilitonen, die ein Anliegen haben.

Jede LHG ist zudem sehr gut vernetzt, und versucht, dies zum Wohle der Studenten zu nutzen. Gerade der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen und die Landesverbände geben die Möglichkeit, auch politisch Einfluss zu nehmen. Die LHGen setzen sich für studentenfreundliche Innenstädte und gute Hochschulpolitik in Bund und Ländern ein.

Und warum liberal?

Freiheit ist die Bedingung der Wissenschaft. Sie ist aber nicht selbstverständlich!

Die Liberalen Hochschulgruppen setzen sich dafür ein, dass die Studenten nicht nur lästiges Beiwerk sind, sondern der Mittelpunkt allen Handelns. Sie wollen vor Ort etwas bewegen, aber nicht gleich die ganze Welt verändern. Sie wollen die besten Lösungen, nicht die schönsten Ideen. Für liberale Studenten ist die Hochschule kein politischer Spielplatz, sondern ihr Lebensumfeld, das sie aktiv gestalten wollen.

Studentische Gelder müssen direkt den Studenten und ihrem Studium zu Gute kommen. Sie dürfen weder verschwendet werden, noch der politischen Arbeit außerhalb der Hochschule dienen. Studenten müssen auf allen Ebenen ein Recht auf Mitbestimmung haben und dieses verantwortungsvoll wahrnehmen. Der Bolognaprozess muss gestaltet, nicht bekämpft werden.

Im Zentrum dieser Arbeit steht immer auch der Einsatz für die größtmögliche Freiheit jedes einzelnen Menschen, die ihre Grenzen in der Freiheit anderer findet. Liberale Studenten wenden sich dagegen, dass individuelle Gestaltungsmöglichkeiten durch administrative Regelungen unnötig eingeschränkt werden. Dabei ist auch Chancengerechtigkeit immer ein urliberales Anliegen.  

Der liberale Bildungsbegriff ist ein umfassender. Bildung als Bürgerrecht ist die Vorstellung eines individualrechtlichen Konzeptes, wonach der Staat verantwortlich ist, nach Möglichkeit seinen Bürgern Bildung nach ihrer Neigung und Eignung zu bieten. Dabei darf der Staat weder Bildungsinhalte noch Bildungsziele vorschreiben.

Wer kann sich engagieren?

Jeder. 

Man muss nicht Mitglied in einer bestimmten Partei oder Organisation sein, die Liberalen Hochschulgruppen sind komplett unabhängig. Eine liberale Grundgesinnung wird zwar vorausgesetzt, aber weder die Kenntnis noch die Unterstützung eines Parteiprogramms ist nötig. Politische Haudegen sind genauso willkommen, wie absolute Grünschnäbel und wer lieber in der Fachschaft konstruktive Projekte voranbringt, kann es oft weiter bringen, als der große politische Redner.

Die Liberalen Hochschulgruppen sind prinzipiell integrativ, nicht exklusiv. Man muss sich nicht zu einer gesellschaftlichen Gruppe bekennen, einer bestimmten Mode folgen oder in einem besonderen Fachbereich studieren.

Wie kann ich mich engagieren?

Es gibt nichts gutes, außer man tut es.

Weil Liberale Studenten jeden für seine individuellen Stärken schätzen, kann sich jeder nach eigenem Gusto einbringen, mitdiskutieren und mitentscheiden. Das gilt von Anfang an! Niemand muss sich unterordnen oder hocharbeiten, wer etwas schaffen will, bekommt meistens auch die Möglichkeit.

Dazu schreibst Du am besten die Liberale Hochschulgruppe an Deiner Hochschule an. Eine Liste aller Gruppen findest Du hier. Wenn Du Probleme hast, Kontakt aufzunehmen, schreib einfach eine E-mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , da bekommst Du auf jeden Fall alle Infos, die Du brauchst.

An einigen Hochschulen gibt es noch gar keine LHG. Auch, wenn Du Dir vielleicht nicht zutraust, diese zu gründen, solltest Du Dich auf jeden Fall bei uns  melden. Der Bundesverband unterstützt Dich dabei!

Ganz wichtig ist, dass Du Dich, sobald Du dabei bist, auch auf dem Emailverteiler des Bundesverbandes einträgst. Diesen findest du hier.

Der Bundesverband bietet außerdem für alle LHG Gruppen (Gruppen an den Hochschulen vor Ort wie auch Landesverbände) eine Reihe nützlicher und kostenfreier Services an. Informationen dazu gibt es hier sowie in unserem Gruppen-Wiki (http://wiki.liberale-hochschulgruppen.de), für das sich alle LHG-Mitglieder kostenfrei anmelden können.

 

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